Das Interview mit Kai Farschid

Im Gespräch mit Kai Farschid, Gründer und Geschäftsführer der WINNER Training und Consulting GmbH

„Menschen und Unternehmen erfolgreich machen“ – so lautet die Vision von WINNER. Was bedeutet diese Vision für dich persönlich?

Ich habe selber gerne Erfolg. Wobei sich Erfolg für mich nicht immer materiell äußert. Ich freue mich zum Beispiel auch sehr für den Erfolg von anderen. (Natürlich nicht im direkten Wettbewerb.🙂 ) Besonders für Menschen und Unternehmen, die viel dafür tun erfolgreich zu sein. Das beeindruckt mich. Mein Wunsch ist es diese Menschen genau dabei zu unterstützen – einen weiteren Impuls zu geben oder sie auf den richtigen Weg zu bringen. Wenn Geschäftspartner oder Teilnehmer durch eine Zusammenarbeit mit WINNER erfolgreicher werden, dann ist das für mich eine Erfüllung und mein Antrieb.

Warum hast du WINNER damals gegründet?

Aus dem gleichen Grund: Um Menschen erfolgreicher und Erfolge noch stärker multiplizierbar zu machen. Und das in einem Team, das ähnlich denkt wie ich – und mit Freude daran arbeitet, andere weiterzuentwickeln. Viele können eben viel mehr bewirken. Und inzwischen haben wir bei WINNER so viele unterschiedliche Kompetenzen an Bord – das ist für unsere Partner, aber auch für uns selber sehr wertvoll.

Darüber hinaus ist es mir wichtig, dass eine Entwicklungsmaßnahme auch immer nachhaltig ist. Erst dann stellt sich der Erfolg ein. Genau auf diese Nachhaltigkeit sind wir ausgerichtet.

Außerdem muss Lernen und Trainieren Freude machen. Das ist wichtig. Die Freude an der eigenen Entwicklung und das Interesse, das eigene Potenzial weiterzuentwickeln, steht bei uns im Fokus sämtlicher digitalen Trainings und Präsenztrainings.

Wird heute anderes gelernt?

Ja absolut. Wenn wir heute mit Menschen und Unternehmen zusammenarbeiten, um diese in ihrer Weiterentwicklung zu unterstützen, dann geht es nicht mehr nur um Präsenztrainings oder Coachings. Menschen lernen heute anders und haben andere – höhere – Ansprüche. Je ganzheitlicher und vielfältiger wir aufgestellt sind, desto besser können wir darauf reagieren.

Lernen muss heute auch viel schneller gehen und auf den Punkt sein. Privat kennen wir das bereits schon. Wenn wir einen Grill aufbauen wollen, schauen wir uns auf Youtube ein kurzes Video zum Aufbau an. Wir belegen aber keine Schlosser Ausbildung um den Grill aufzubauen. Deswegen bieten wir inzwischen Beides an. Digitale Module, die einen auch kurz vor einem Kundengespräch den entscheidenden Impuls liefern, und Entwicklungsprogramme die die Persönlichkeit mittelfristig entwickelt.

Ein Beispiel: Mit der Telefonakademie – einer unserer digitalen Lernwelten – erlenen die Teilnehmer die Theorie mit digitalen Medien und trainieren anschließend ihr Können mit Telefoncoachings durch unsere Trainer direkt am Telefon. Das ist überaus interessant für Unternehmen und Mitarbeiter. Wir entwickeln inzwischen alle Lernmedien selbst und können so jedem Unternehmen ein individuelles Konzept zur Verfügung stellen. Darüber hinaus können sich die Teilnehmer mit unseren digitalen Lerneinheiten auf ein anstehendes Kundengespräch vorbereiten und sind dadurch viel fokussierter. Es muss also nicht immer ein komplettes Training sein, um einen Mitarbeiter weiterzuentwickeln.

Welche Rolle spielt in diesem Zusammenhang Innovation?

Eine Große. Erst, wenn einem Unternehmen die Ideen ausgehen oder der Wille, Neues anzugehen, wird es kritisch. Innovation ist eine Einstellung. Sätze wie : „Das geht nicht“ oder „Mir fällt nichts ein“ sind für mich ein rotes Tuch. Selbst, wenn es bestimmte Situationen erschweren, Lösungen zu entwickeln – es gibt immer Möglichkeiten. Und auch ein Ansatz, der augenscheinlich nicht gleich das gewünschte Ergebnis bringt, kann trotzdem eine nächste Stufe auf der Innovationstreppe sein. Denn so entwickle ich eine neue Sichtweise und kann meinen ursprünglichen Lösungsansatz weiterentwickeln. Menschen, die vorschnell aufgeben oder nur reagieren statt proaktiv an Situationen heranzugehen, berauben sich dieser Möglichkeit. Natürlich braucht Innovation auch Spielraum und Förderung – ich versuche, meinem Team Beides zu geben.

Stichwort „Geben“: Soziales Engagement gehört in Unternehmen heute zum guten Ton. Bei WINNER ist es sogar in den Unternehmenswerten verankert – warum?

Für mich ist das selbstverständlich. Wir alle haben doch eine soziale Verantwortung. Neben Geld können wir auch Zeit und Engagement spenden – das ist manchmal noch wertvoller. Wann immer wir die Möglichkeit dazu haben, sollten wir uns sozial engagieren – das empfinde ich als Verpflichtung. Und wir bei WINNER haben so viele Möglichkeiten einen gesellschaftlichen Beitrag zu leisten. Ich fördere und fordere das.

Wie sieht denn die Zukunft von WINNER aus?

Wir wachsen derzeit sehr schnell. Aber nicht nur das Team vergrößert sich. Durch unseren Ehrgeiz Unternehmen und Menschen erfolgreich zu machen, entwickeln sich auch unsere Fähigkeiten rasant. Und der Zuspruch unserer Kunden und Partner gibt uns Recht. Unser Fokus wird weiter darauf liegen, Unternehmen eine individuell zugeschnittene Personal- und Unternehmensentwicklung zur Verfügung zu stellen – passend zu den individuellen strategischen Zielen und zugunsten einer langfristigen Wettbewerbsfähigkeit. Dabei richtet sich unser Blick immer um 2 bis 3 Jahre in die Zukunft. Das wird uns auch weiterhin das Vertrauen bestehender, aber auch neuer Partnerschaften sichern. Ich freue mich sehr auf die Zukunft und viele neue tolle Projekte mit einem großartigen Team!